Humusaufbau statt Hungersnot [aus Ithaka-Journal]

Über eine Milliarde Menschen leiden weltweit an Hunger. Hauptgrund ist die Zerstörung der landwirtschaftlichen Böden durch ungeeignete Bewirtschaftungsmethoden. Zynisch predigt die Politik, dass die erwarteten 9 Milliarden Menschen nur durch Intensivierung der Landwirtschaft mit synthetischen Düngemitteln, Pestiziden, genmodifiziertem Saatgut und großen Maschinen ernährt werden können, obwohl genau das bereits heute der Grund für die schlimmste Hungersnot der Menschheitsgeschichte ist. Wissenschaftlich ist hinreichend nachgewiesen, dass einzig ein gezielter Humusaufbau in den Entwicklungsländern die Ernährung der Bevölkerung sichern kann. Die Erntemengen würden linear mit der Erhöhung der Humusgehalte zunehmen, gleichzeitig würde CO2 aus der Atmosphäre entzogen und die Umwelt stabilisiert.

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WPZ Redaktion

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