Kategorie: Allgemein

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Indigene Mikroorganismen für Landwirtschaft und Garten – Workshop 15.07.2012

Indigene Mikroorganismen. Im Zuge unserer regelmäßig unregelmäßigen Stammtische verdichtete sich das Bedürfnis, mehr über diese kleinen Tierchen zu erfahren, die aus unmittelbarer Umgebung gewonnen so viele Wunderwerke vollbringen sollen. Am 15.07. war dann auch endlich ein Termin gefunden um einige Geheimnisse rund um die kleine Welt zu lüften. Ich durfte vor 30 äußerst sympathischen wie interessierten Menschen im Gartower Kirchgarten über die Vermehrung und Verwendung indigener – also regionaler – Mikroorganismen berichten.

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Erkenntnisse von unserer Exkursion zu Dr. Jürgen Reckin am 28.4.2012

Einen ganzen langen sonnigen Nachmittag hatten wir Gelegenheit, bei Dr. Jürgen Reckin in Schorfheide durch den Garten zu streifen. Er zeigte uns praktisch, wie er seine Schwarzerde herstellt, und erläuterte uns außerdem einige wichtige theoretische Grundlagen bzw. Erklärungsmodelle für verschiedene ablaufende Prozesse. Beides möchte ich in diesem Dokument kurz zusammenfassen.

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Katrin Ollendorf

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Buchtip: “Gesunder und kranker Boden” (2012)

Dipl. Ing. Margareth Sekera veröffentlichte 1984 die fünfte Auflage des von ihrem verstorbenen Mann Prof. Dipl. Ing. Dr. Franz Sekera verfasste Standardwerk für die Landwirtschaft. Dabei geht es ihr mehr um die Beleuchtung der Zusammenhänge des Lebensraumes Boden und weniger um die neuesten technischen Errungenschaften der Agrikultur.

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Bericht vom Stammtisch zum Thema “Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaften”

Bei schönem, bisweilen sogar sonnigem Wetter trafen wir uns am 10.Juni auf dem Hof von Elisabeth, Rachel und Marie in Naulitz, die dort mit Pferden ihren Gemüse-Acker bewirtschaften und im letzten Jahr erste Erfahrungen mit der “Vermarktung” ihres Gemüses in Form einer Verbraucher-Erzeuger-Gemeinschaft sammeln konnten. Das war auch das Thema des Stammtischs: Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaften. Alle waren wir uns natürlich einig, dass direkte Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaften für alle die beste Sache ist. Die Kunden wissen, woher “Ihr” Gemüse, Fleisch, Brot etc. kommt und die Erzeuger wissen, an wen Ihre Produkte gehen. Es bleibt in der Region und es kann sogar langfristig über andere Formen von Geld, Gutscheinen oder Tauschgeschäften nachgedacht werden. So wird von Beteiligten bei Wendepunktzukunft überlegt, ein regionales Gutscheinsystem einzuführen, um die Region mehr zu fördern, evtl. in Zusammenhang mit der Dan-Ke-Initiative, um auch politisch auf den Landkreis aufmerksam zu machen und die Region “Landkreis” zu stärken. Mehr Infos dazu gibt es sicherlich demnächst von den Wendepunktzukunft-Leuten. Weiterlesen

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Clima Carbo – Kompostansatz

Vom Mittwoch (04.04.12) bis Donnerstag (05.04.12), unterkühlt, vom Regen durchnässt, begleitet von einem Kamerateam des NDR, setzten wir die ersten Kompostmieten für das Clima Carbo Projekt in Gartow an. Glücklicherweise wurde gerade ein Maissilo frei, sodass wir Platz an der Biogasanlage hatten um den Ansatz zu bestücken.

Abgepresster Biogas-Gärrest, Mist, Stroh, Lehm und Pflanzenkohle wurden in unterschiedlichen Varianten gemischt und zu Mieten geformt. Nach zwei umfangreichen Arbeitstagen konnten wir voll freudiger Erwartung unser Werk bestaunen. Ein weiterer Schritt in Richtung nachhaltige Zukunft …

Die ausführliche Projektbeschreibung befindet sich in unserem Projektebereich

Abschlussbericht “DAN geht´s an!”

WetterwechselÜber sechs Wochen nach dem Abschluss der Online-Bürgerbeteiligung “DAN geht´s an!” ist nun endlich der Anschlussbericht verfügbar. Da er auf der Seite leider nicht veröffentlicht ist, stellen wir ihn hier mal zum Download bereit:

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Für unseren Verein ist es sehr erfreulich, dass die von uns im Forum eingebrachten Vorschläge, sowie der offen Brief von Albrecht von Sydow, umfangreich Eingang in den Abschlussbericht gefunden haben.

Besonders das Fazit ist sehr ermunternd und ein deutlicher Auftrag an die Kommunalpolitik sich ernsthaft für den Erhalt des Landkreises einzusetzen.

“… Damit zeigt der Landkreis trotz seiner ländlichen Prägung und der geringen Einwohnerzahl einen auffällig hohen Mobilisierungs-und Vernetzungsgrad seiner Bewohnerinnen und Bewohner. … Das Thema der Entschuldung wurde von den Teilnehmenden sehr ernst genommen und ausführlich erörtert. Die eingebrachten, zum Teil sehr detaillierten Anmerkungen und Ideen zeugen von einer sehr hohen Identifikation der Bewohnerinnen und Bewohner mit ihrem Landkreis und dem Wunsch, diesen mitsamt seinen regionalen und „liebenswerten“ Besonderheiten nach Möglichkeit zu erhalten und durch Eigeninitiative zukünftig zu stabilisieren. … Die Vielschichtigkeit und der Pragmatismus der Vorschläge, die innerhalb des Online-Dialogs entwickelt wurden, zeugen von der sehr engen Bindung der Bürgerinnen und Bürger an ihren Landkreis. Sie unterstreichen darüber hinaus die Bereitschaft der Bewohnerinnen und Bewohner, sich mit der ernsten Lage aktiv auseinanderzusetzen und sich auch bei der Erörterung für sie schmerzhafter Einsparungsmaßnahmen konstruktiv einzubringen, wenn diese im Rahmen eines nachhaltigen und langfristig stabilisierenden Gesamtkonzeptes erfolgen.”

Die Kommunalpolitik und Verwaltung sollte die Chance nutzen, aus diesem Füllhorn an guten Ideen und Gedanken ein stimmiges Gesamtkonzept für den Landkreis Lüchow-Dannenberg zu erarbeiten.

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Pflanzenkohle in Kleingärten – Resultate 2011 [aus Ithaka-Journal]

In den letzten beiden Jahren beteiligten sich mehr als 200 Kleingärtner an einem vom Delinat-Institut koordinierten Versuch mit Pflanzenkohle. Auf je 10 m2 wurde das Wachstum verschiedenster Gemüsearten mit und ohne Pflanzenkohle verglichen. Die Analyse der Resultate zeigt spannende Tendenzen und bestätigt einmal mehr, wie wichtig der gezielte Einsatz von Pflanzenkohle ist. weiterlesen: hier

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Besuch bei der GrünRaum Initiative in Lüneburg

Seit über einem Jahr organisiert der Verein Wendepunktzukunft Workshops und Stammtische zum Thema Humusaufbau und Humus aufbauende Anbaumethoden. Ein Schwerpunkt dieses Bereiches ist die Erforschung der Nutzungsmöglichkeiten von Pflanzenkohle. Im Amazonas-Gebiet nennt mensch diese Erde Terra Preta. In unseren Breitengraden kann mensch Terra Preta eher mit einer Bewegung in Zusammenhang bringen, denn mit einer anthropogenen Erde.

Im Zusammenhang mit dem Workcamp der lüneburger Janun-Gruppe, “ohne Geld durch die Welt” wurden wir angefragt, ob wir bei einem Aktionstag in der Lüneburger Stadtfarm und dem Permakultur ZICKENGARTEN fachliche Unterstützung bezüglich der Herstellung von Terra Preta geben könnten. Das taten wir natürlich gerne.

Am Karfreitag und am Sonntag referierte Daniel Oliver Habenicht über die Prinzipien der Terra Preta Herstellung und gab Hilfestellung beim Bau eines Terra Preta Trockenklos sowie beim Bau eines Pyrolyse-Ofens. Beides wurde weitestgehend aus recycelten Matrialien gebaut.

Die Pflanzenkohle, die jetzt im Pyrolyse-Ofen hergestellt wird, kann wunderbar für das Terra Preta Klo genutzt werden. Somit ist wieder ein Stoffstromkreislauf entstanden.

Hier sind ein paar fotographisch festgehaltene Eindrücke: