Kategorie: Wendland

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Wundererde aus dem Wendland?

Nun, die Wundererde wird so schnell noch nicht aus dem Wendland kommen. Wer aber ins Wendland kam, ist Ralf Hoogestraat vom NDR. Und der hat unseren Verein im Zuge des Clima Carbo Projektes ein Jahr lang begeleitet und eine wunderschöne Reportage produziert. Wir drücken an dieser Stelle dem Ralf einen herzlichen Dank aus!

Die Reportage ist noch eine Weile über die Mediathek des NDR zu finden: hier

Und auf YouTube und in anderen Foren wird schon fleißig über den Beitrag diskutiert.

WPZ Redaktion

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Indigene Mikroorganismen für Landwirtschaft und Garten – Workshop 15.07.2012

Indigene Mikroorganismen. Im Zuge unserer regelmäßig unregelmäßigen Stammtische verdichtete sich das Bedürfnis, mehr über diese kleinen Tierchen zu erfahren, die aus unmittelbarer Umgebung gewonnen so viele Wunderwerke vollbringen sollen. Am 15.07. war dann auch endlich ein Termin gefunden um einige Geheimnisse rund um die kleine Welt zu lüften. Ich durfte vor 30 äußerst sympathischen wie interessierten Menschen im Gartower Kirchgarten über die Vermehrung und Verwendung indigener – also regionaler – Mikroorganismen berichten.

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Bericht vom Stammtisch zum Thema “Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaften”

Bei schönem, bisweilen sogar sonnigem Wetter trafen wir uns am 10.Juni auf dem Hof von Elisabeth, Rachel und Marie in Naulitz, die dort mit Pferden ihren Gemüse-Acker bewirtschaften und im letzten Jahr erste Erfahrungen mit der “Vermarktung” ihres Gemüses in Form einer Verbraucher-Erzeuger-Gemeinschaft sammeln konnten. Das war auch das Thema des Stammtischs: Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaften. Alle waren wir uns natürlich einig, dass direkte Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaften für alle die beste Sache ist. Die Kunden wissen, woher “Ihr” Gemüse, Fleisch, Brot etc. kommt und die Erzeuger wissen, an wen Ihre Produkte gehen. Es bleibt in der Region und es kann sogar langfristig über andere Formen von Geld, Gutscheinen oder Tauschgeschäften nachgedacht werden. So wird von Beteiligten bei Wendepunktzukunft überlegt, ein regionales Gutscheinsystem einzuführen, um die Region mehr zu fördern, evtl. in Zusammenhang mit der Dan-Ke-Initiative, um auch politisch auf den Landkreis aufmerksam zu machen und die Region “Landkreis” zu stärken. Mehr Infos dazu gibt es sicherlich demnächst von den Wendepunktzukunft-Leuten. Weiterlesen

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Clima Carbo – Kompostansatz

Vom Mittwoch (04.04.12) bis Donnerstag (05.04.12), unterkühlt, vom Regen durchnässt, begleitet von einem Kamerateam des NDR, setzten wir die ersten Kompostmieten für das Clima Carbo Projekt in Gartow an. Glücklicherweise wurde gerade ein Maissilo frei, sodass wir Platz an der Biogasanlage hatten um den Ansatz zu bestücken.

Abgepresster Biogas-Gärrest, Mist, Stroh, Lehm und Pflanzenkohle wurden in unterschiedlichen Varianten gemischt und zu Mieten geformt. Nach zwei umfangreichen Arbeitstagen konnten wir voll freudiger Erwartung unser Werk bestaunen. Ein weiterer Schritt in Richtung nachhaltige Zukunft …

Die ausführliche Projektbeschreibung befindet sich in unserem Projektebereich

Abschlussbericht “DAN geht´s an!”

WetterwechselÜber sechs Wochen nach dem Abschluss der Online-Bürgerbeteiligung “DAN geht´s an!” ist nun endlich der Anschlussbericht verfügbar. Da er auf der Seite leider nicht veröffentlicht ist, stellen wir ihn hier mal zum Download bereit:

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Für unseren Verein ist es sehr erfreulich, dass die von uns im Forum eingebrachten Vorschläge, sowie der offen Brief von Albrecht von Sydow, umfangreich Eingang in den Abschlussbericht gefunden haben.

Besonders das Fazit ist sehr ermunternd und ein deutlicher Auftrag an die Kommunalpolitik sich ernsthaft für den Erhalt des Landkreises einzusetzen.

“… Damit zeigt der Landkreis trotz seiner ländlichen Prägung und der geringen Einwohnerzahl einen auffällig hohen Mobilisierungs-und Vernetzungsgrad seiner Bewohnerinnen und Bewohner. … Das Thema der Entschuldung wurde von den Teilnehmenden sehr ernst genommen und ausführlich erörtert. Die eingebrachten, zum Teil sehr detaillierten Anmerkungen und Ideen zeugen von einer sehr hohen Identifikation der Bewohnerinnen und Bewohner mit ihrem Landkreis und dem Wunsch, diesen mitsamt seinen regionalen und „liebenswerten“ Besonderheiten nach Möglichkeit zu erhalten und durch Eigeninitiative zukünftig zu stabilisieren. … Die Vielschichtigkeit und der Pragmatismus der Vorschläge, die innerhalb des Online-Dialogs entwickelt wurden, zeugen von der sehr engen Bindung der Bürgerinnen und Bürger an ihren Landkreis. Sie unterstreichen darüber hinaus die Bereitschaft der Bewohnerinnen und Bewohner, sich mit der ernsten Lage aktiv auseinanderzusetzen und sich auch bei der Erörterung für sie schmerzhafter Einsparungsmaßnahmen konstruktiv einzubringen, wenn diese im Rahmen eines nachhaltigen und langfristig stabilisierenden Gesamtkonzeptes erfolgen.”

Die Kommunalpolitik und Verwaltung sollte die Chance nutzen, aus diesem Füllhorn an guten Ideen und Gedanken ein stimmiges Gesamtkonzept für den Landkreis Lüchow-Dannenberg zu erarbeiten.

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Der Kreis, den keiner will

Was unsere Nachbarn von uns denken, ist heute in der Uelzener AZ zu lesen.  Wir „sind das Armenhaus der Heide – und ebenso stur wie pleite: Die Lüchow-Dannenberger haben sich bislang allen Gesprächen über Kreisreformen verweigert.“ Der CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzende Claus-Dieter Reese ist der Ansicht, wegen unserer eklatanten Strukturschwäche müsse das Land  zur Entschuldungshilfe noch eine Summe X zusätzlich zahlen, damit uns einer nimmt. Diese Position entspricht dem Ergebnis des Hessegutachtens:

Die angesichts der dramatischen Finanzlage notwendige umfangreiche Alimentierung Lüchow-Dannenbergs überforderte aus den benannten Gründen die beiden anderen Fusionspartner und bände die begrenzten, für Investitionen benötigten Mittel.

Aber Ministerpräsident McAllister hat schon verkündet, dass es kein Sonderprogramm des Landes für strukturschwache Regionen geben werde. Warum soll dann der Weg der Fusion beschritten werden, der nach dem Hesse-Gutachten ohne finanziellen Ausgleich nur Einschränkungen bei den „bürgerschaftlichen Beteiligungsmöglichkeiten“ mit sich bringt?

Eine Fusion ohne einen über die Entschuldungshilfe hinausgehenden zusätzlichen Finanzausgleich bringt für uns nur Nachteile. Die schmerzhaften Einschnitte, die wir jetzt scheuen, werden dann andere für uns vornehmen. Macht das den Schmerz erträglicher?

Ist in dieser Situation nicht der im Gutachten auch genannte gebietskörperschaftliche Sonderstatus für unsere Region die bessere Lösung? Ich empfinde so eine nicht leitbildgerechte Sonderzone nicht, wie im Gutachten beschrieben, als eine „Disqualifizierung“, sondern als Auszeichnung und große Chance für unsere kreative Region. Nutzen wir die Krise, um in Lüchow-Dannenberg neue Formen der Bürgerverwaltung und Mitbestimmung zu entwickeln. Die Stichworte sind innere Fusion und Bürgergesellschaft.

Aber das braucht Zeit, Ideen und viel bürgerschaftliches Engagement! Um die Mittel der Entschuldungshilfe als Landkreis Lüchow-Dannenberg in Anspruch nehmen zu können, müssen wir Bürger kurzfristig in unsere kommunalen Strukturen investieren. Wir müssen einer Erhöhung der Grundsteuern zustimmen, sie sogar fordern! Geben wir unserem Landkreis ein Darlehn, um dann seien Geschicke selber in die Hand zunehmen und mitzubestimmen!  Was ist den Bürgern ihr Landkreis und die damit verbundene Selbstbestimmtheit wert?