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	<title>Kommentare für Wendepunktzukunft</title>
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	<description>Bürgergesellschaft für das Wendland</description>
	<lastBuildDate>Tue, 19 Mar 2013 19:18:27 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kommentar zu Terra Preta – was ist dran? von Erich Grantzau</title>
		<link>http://wendepunktzukunft.org/2013/03/06/terra-preta-was-ist-dran/#comment-236</link>
		<dc:creator>Erich Grantzau</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Mar 2013 19:18:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Habenicht, 
habe zufällig mal wieder Ihre interessante Seite aufgeschlagen und freue mich über die neuen Beiträge. Schon in der ersten Veröffentlichung von Rainer Kluge haben mir die mit Fakten unterlegten Argumente sehr gut gefallen. Diese Art der Bearbeitung und Darstellung des Themas Terra Preta gefällt mir deshalb so gut, weil ich über diese Darstellungsweise ein besseres Verständnis für die sachgerechte Anwendung und der zu erwartenden Wirkung des Düngers Terra Preta gewinnen kann. 

Leider wurde anläßlich der Ausstrahlung des Films über den Versuch mit Terra Preta im Wendland auf NDR3 versäumt, den ZuschauerInnen sachbezogen über die Anlage und die Versuchsdurchführung mit Terra Preta zu informieren. Da hoffe ich sehr bald auf mehr Transparenz. Dies vor allem vor dem Hintergrund der Förderung des Projektes mit unser aller Steuergelder. 
Mit den besten Grüßen verbleibe ich Ihr E.Grantzau]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Habenicht,<br />
habe zufällig mal wieder Ihre interessante Seite aufgeschlagen und freue mich über die neuen Beiträge. Schon in der ersten Veröffentlichung von Rainer Kluge haben mir die mit Fakten unterlegten Argumente sehr gut gefallen. Diese Art der Bearbeitung und Darstellung des Themas Terra Preta gefällt mir deshalb so gut, weil ich über diese Darstellungsweise ein besseres Verständnis für die sachgerechte Anwendung und der zu erwartenden Wirkung des Düngers Terra Preta gewinnen kann. </p>
<p>Leider wurde anläßlich der Ausstrahlung des Films über den Versuch mit Terra Preta im Wendland auf NDR3 versäumt, den ZuschauerInnen sachbezogen über die Anlage und die Versuchsdurchführung mit Terra Preta zu informieren. Da hoffe ich sehr bald auf mehr Transparenz. Dies vor allem vor dem Hintergrund der Förderung des Projektes mit unser aller Steuergelder.<br />
Mit den besten Grüßen verbleibe ich Ihr E.Grantzau</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Buchtip: Humussphäre – von Herwig Pommeresche von Buchtipp: Terra Preta – Die schwarze Revolution aus dem Regenwald &#124; Wendepunktzukunft</title>
		<link>http://wendepunktzukunft.org/2011/12/06/buchtip-humussphare-von-herwig-pommeresche/#comment-235</link>
		<dc:creator>Buchtipp: Terra Preta – Die schwarze Revolution aus dem Regenwald &#124; Wendepunktzukunft</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Mar 2013 11:38:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[[...] Miteinander von Mensch und Natur in neuer Zeit. Es findet seinesgleichen beispielsweise in der „Humussphäre“ von Herwig Pommeresche, der eine ähnlich wertvolle Abhandlung der Möglichkeiten zum [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Miteinander von Mensch und Natur in neuer Zeit. Es findet seinesgleichen beispielsweise in der „Humussphäre“ von Herwig Pommeresche, der eine ähnlich wertvolle Abhandlung der Möglichkeiten zum [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Terra Preta, die legendäre Schwarzerde – Mythos oder Chance? von Henry Winkelmann</title>
		<link>http://wendepunktzukunft.org/2012/11/22/terra-preta-die-legenda%cc%88re-schwarzerde-mythos-oder-chance/#comment-132</link>
		<dc:creator>Henry Winkelmann</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Dec 2012 13:50:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hallo Daniel,
sehr wichtiger Hinweis !!!
Die Interessen der Großen und Mächtigen werden bei dem Scharmützel hier bisher völlig außer acht gelassen. 
Ich kann mir gut vorstellen, das in einigen Jahren alle mit auf den Zug aufspringen, die es ja schon immer gewusst haben. So wie am Anfang der Solarenergie in Deutschland nur Müsli essende Spinner am Werk waren... und heute werden Milionen €&#039;s bewegt.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Daniel,<br />
sehr wichtiger Hinweis !!!<br />
Die Interessen der Großen und Mächtigen werden bei dem Scharmützel hier bisher völlig außer acht gelassen.<br />
Ich kann mir gut vorstellen, das in einigen Jahren alle mit auf den Zug aufspringen, die es ja schon immer gewusst haben. So wie am Anfang der Solarenergie in Deutschland nur Müsli essende Spinner am Werk waren&#8230; und heute werden Milionen €&#8217;s bewegt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Terra Preta, die legendäre Schwarzerde – Mythos oder Chance? von Henry Winkelmann</title>
		<link>http://wendepunktzukunft.org/2012/11/22/terra-preta-die-legenda%cc%88re-schwarzerde-mythos-oder-chance/#comment-131</link>
		<dc:creator>Henry Winkelmann</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Dec 2012 13:39:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hallo Daniel,
gut das ich so früh meinen Kommentar abgegeben habe, sonst wäre ich wohl in den Strudel der weiteren Kommentare geraten und am Ende dann voll schwindelig aus dem Blog gefallen ;) 
Dank sei dem RSS Feed - so kann der frühe Vogel seinen Wurm fangen...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Daniel,<br />
gut das ich so früh meinen Kommentar abgegeben habe, sonst wäre ich wohl in den Strudel der weiteren Kommentare geraten und am Ende dann voll schwindelig aus dem Blog gefallen <img src='http://wendepunktzukunft.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Dank sei dem RSS Feed &#8211; so kann der frühe Vogel seinen Wurm fangen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Terra Preta, die legendäre Schwarzerde – Mythos oder Chance? von Erich Grantzau</title>
		<link>http://wendepunktzukunft.org/2012/11/22/terra-preta-die-legenda%cc%88re-schwarzerde-mythos-oder-chance/#comment-130</link>
		<dc:creator>Erich Grantzau</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Dec 2012 19:53:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wendepunktzukunft.org/?p=697#comment-130</guid>
		<description><![CDATA[Ein schöner Rundumschlag, den Sie da bezüglich der Bodenbiologie und was wir darüber aus Ihrer Sicht alles nicht wissen, abliefern, Herr Sagawe.
Die organische Substanz und die Vielfältigkeit des Bodenlebens war für die Agrarwissenschaftler nie ausgeblendet wie Sie anklingen lassen.
Das können Sie sehr leicht erkennen, wenn Sie die diverse Literatur zur Bodenkunde und Bodenbiologie ansehen. 
Eines der Standardwerke für Bodenkundler ist das &quot;Lehrbuch der Bodenkunde&quot; der Scheffer/Schachtschabel.
Auch in den älteren Auflagen dieses Lehrbuches spielte die Zufuhr von  organischer Substanz und deren Wirkung auf die  Bodenbiologie und die daraus resultierende Fruchtbarkeit eine große Rolle.
Nun wird nicht jeder, der mit Begeisterung das Gemüse im eigenen Garten anbaut zuvor ein Lehrbuch der Bodenkunde zu Rate ziehen.
Dennoch, trotz aller Begeisterung für die ungeheure Vielzahl an hilfreichen Organismen in den Böden, muß auch die Frage nach der sachgerechten Anwendung jeglicher Art von Düngern in den Gärten gestellt werden. 
Fakt ist nun einmal, das bis zu 80% der Gartenböden hoch bis extrem hoch mit Nährstoffen angereichert sind. Diese teilweise extreme Überdüngung ist ganz vorrangig durch zu hohe Kompostgaben geschehen.
Untersuchungen zeigen übrigens, das langjährig genutzte Bauern- und Hobbygärten in gleicher Weise gekennzeichnet sind wie die Terra Preta Amazoniens, also: dunkle, humusreiche Böden bis in Tiefen von 90 cm und mehr, mit Anteilen von Kohle und Scherben. 
Die entscheidende Frage ist jedoch, ob und wieviel Nitrat u.a. Mineralstoffe  aus diesen Gartenböden, den &quot;Terra Preta Europae&quot; in das Grundwasser ausgewaschen werden. Vor diesem Hintergrund müssen wir unsere Betrachtungen auch über den Boden hinaus auf die Trinkwasservorkommen in den tieferen Etagen unserer Erde richten. Und das gilt ganz unabhängig davon, ob wir unseren Böden Gutes tun mit Kohle und diversen weiteren Ingredientien wie Kompost, Ton, Gesteinsmehl, effektive Mikroorganismen usw.  usw.
Die Nährstoffzufuhr zu den größtenteils stark überdüngten Gartenböden muss den inzwischen gängigen Prüfverfahren hinsichtlich des Umwelt- Boden- und Grundwasserschutzes standhalten.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein schöner Rundumschlag, den Sie da bezüglich der Bodenbiologie und was wir darüber aus Ihrer Sicht alles nicht wissen, abliefern, Herr Sagawe.<br />
Die organische Substanz und die Vielfältigkeit des Bodenlebens war für die Agrarwissenschaftler nie ausgeblendet wie Sie anklingen lassen.<br />
Das können Sie sehr leicht erkennen, wenn Sie die diverse Literatur zur Bodenkunde und Bodenbiologie ansehen.<br />
Eines der Standardwerke für Bodenkundler ist das &#8220;Lehrbuch der Bodenkunde&#8221; der Scheffer/Schachtschabel.<br />
Auch in den älteren Auflagen dieses Lehrbuches spielte die Zufuhr von  organischer Substanz und deren Wirkung auf die  Bodenbiologie und die daraus resultierende Fruchtbarkeit eine große Rolle.<br />
Nun wird nicht jeder, der mit Begeisterung das Gemüse im eigenen Garten anbaut zuvor ein Lehrbuch der Bodenkunde zu Rate ziehen.<br />
Dennoch, trotz aller Begeisterung für die ungeheure Vielzahl an hilfreichen Organismen in den Böden, muß auch die Frage nach der sachgerechten Anwendung jeglicher Art von Düngern in den Gärten gestellt werden.<br />
Fakt ist nun einmal, das bis zu 80% der Gartenböden hoch bis extrem hoch mit Nährstoffen angereichert sind. Diese teilweise extreme Überdüngung ist ganz vorrangig durch zu hohe Kompostgaben geschehen.<br />
Untersuchungen zeigen übrigens, das langjährig genutzte Bauern- und Hobbygärten in gleicher Weise gekennzeichnet sind wie die Terra Preta Amazoniens, also: dunkle, humusreiche Böden bis in Tiefen von 90 cm und mehr, mit Anteilen von Kohle und Scherben.<br />
Die entscheidende Frage ist jedoch, ob und wieviel Nitrat u.a. Mineralstoffe  aus diesen Gartenböden, den &#8220;Terra Preta Europae&#8221; in das Grundwasser ausgewaschen werden. Vor diesem Hintergrund müssen wir unsere Betrachtungen auch über den Boden hinaus auf die Trinkwasservorkommen in den tieferen Etagen unserer Erde richten. Und das gilt ganz unabhängig davon, ob wir unseren Böden Gutes tun mit Kohle und diversen weiteren Ingredientien wie Kompost, Ton, Gesteinsmehl, effektive Mikroorganismen usw.  usw.<br />
Die Nährstoffzufuhr zu den größtenteils stark überdüngten Gartenböden muss den inzwischen gängigen Prüfverfahren hinsichtlich des Umwelt- Boden- und Grundwasserschutzes standhalten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Terra Preta, die legendäre Schwarzerde – Mythos oder Chance? von Daniel Oliver Habenicht</title>
		<link>http://wendepunktzukunft.org/2012/11/22/terra-preta-die-legenda%cc%88re-schwarzerde-mythos-oder-chance/#comment-129</link>
		<dc:creator>Daniel Oliver Habenicht</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Dec 2012 19:46:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wendepunktzukunft.org/?p=697#comment-129</guid>
		<description><![CDATA[Ein Grundproblem scheint mir zu sein, dass unausgesprochene Diskrepanzen auf dem Weg der Erkenntnis lauern. Die allgemeine &quot;herrschende&quot; Wissenschaft ist oft eine Wissenschaft des herrschenden Systems, in dem nachweislich Ansätze, die dem herrschenden System zuwiderlaufen, unterdrückt oder ignoriert werden. Einem Freund von mir (Doktor der Physik) ist beispielsweise im Studium angeraten worden, er solle lieber Sozialpädagogik studieren, weil er sich mit Nikolas Tesla beschäftigte. 

Die Landwirtschaft ist eng verwoben mit den großen Wirtschaftszweigen unseres Wirtschaftssystems. Das bedeutet, dass jede Änderung im landwirtschaftlichen Alltag auch diese Wirtschaftszweige beeinflussen kann. Die hart erkämpften Stellungen am Markt müssen jedoch verteidigt werden. Und so hat sich ein weites Netz an „Bewegungsmeldern“ und „Netzausbauern“ gebildet, die in allen Bereichen der Landwirtschaft dafür sorgen, den Status der „Großen“ zu erhalten. Sei es bei der Agro-Chemie oder bei der Pedro-Chemie oder eben auch in der Wissenschaft. 

Das birgt meiner Meinung nach zweierlei Problemstellungen: 
1.Die landwirtschaftliche Praxis wird durch Fremdinteressen beeinflusst.
2. Es wird eine Form von „Herrschaftswissen“ aufgebaut wo nur Eingang findet, was dem herrschenden System dient.

Das sind Phänomene die – unabhängig von dem was mensch vom aktuellen Wirtschafts- und Gesellschaftssystem hält – einen gemeinsamen Erkenntnisweg erschweren. 

Menschen, die nicht auf die oben angedeuteten Wirtschaftszweige angewiesen sind und sich losgelöst der Zwänge mit den selben Problemen beschäftigen, kommen oft zu anderen Ergebnissen und verbreiten diese ganz Frank &amp; Frei in ihrem Umfeld. Dabei ist ihnen Objektivität, Reproduzierbarkeit und „return of invest“ oft ziemlich gleichgültig.  Ich nenne das mal Erfahrungswissen. Beide Richtungen – Wissenschaft und Erfahrungswissen – haben wichtige Erkenntnisse für die Menschheit geliefert. Das wird gerade an der Terra Preta sehr deutlich: Terra Preta wurde von Menschen ohne wissenschaftliche Begleitung hergestellt und doch brauchen wir heute die Wissenschaft um diese Erkenntnisse in unser Wirtschaftssystem zu integrieren. Beide Seiten haben aber auch ihr Blendwerk und ihre Fallstricke. Es muss jedoch nicht auf eine dieser Richtungen besonders herumgehackt werden, denke ich …

Beim Verein Wendepunktzukunft wirken beide Ansichten und Herangehensweisen neben einander und müssen immer wieder neu verhandelt werden. Das scheint mir ein guter Weg zu sein.

Beste Grüße

Daniel Oliver Habenicht]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Grundproblem scheint mir zu sein, dass unausgesprochene Diskrepanzen auf dem Weg der Erkenntnis lauern. Die allgemeine &#8220;herrschende&#8221; Wissenschaft ist oft eine Wissenschaft des herrschenden Systems, in dem nachweislich Ansätze, die dem herrschenden System zuwiderlaufen, unterdrückt oder ignoriert werden. Einem Freund von mir (Doktor der Physik) ist beispielsweise im Studium angeraten worden, er solle lieber Sozialpädagogik studieren, weil er sich mit Nikolas Tesla beschäftigte. </p>
<p>Die Landwirtschaft ist eng verwoben mit den großen Wirtschaftszweigen unseres Wirtschaftssystems. Das bedeutet, dass jede Änderung im landwirtschaftlichen Alltag auch diese Wirtschaftszweige beeinflussen kann. Die hart erkämpften Stellungen am Markt müssen jedoch verteidigt werden. Und so hat sich ein weites Netz an „Bewegungsmeldern“ und „Netzausbauern“ gebildet, die in allen Bereichen der Landwirtschaft dafür sorgen, den Status der „Großen“ zu erhalten. Sei es bei der Agro-Chemie oder bei der Pedro-Chemie oder eben auch in der Wissenschaft. </p>
<p>Das birgt meiner Meinung nach zweierlei Problemstellungen:<br />
1.Die landwirtschaftliche Praxis wird durch Fremdinteressen beeinflusst.<br />
2. Es wird eine Form von „Herrschaftswissen“ aufgebaut wo nur Eingang findet, was dem herrschenden System dient.</p>
<p>Das sind Phänomene die – unabhängig von dem was mensch vom aktuellen Wirtschafts- und Gesellschaftssystem hält – einen gemeinsamen Erkenntnisweg erschweren. </p>
<p>Menschen, die nicht auf die oben angedeuteten Wirtschaftszweige angewiesen sind und sich losgelöst der Zwänge mit den selben Problemen beschäftigen, kommen oft zu anderen Ergebnissen und verbreiten diese ganz Frank &#038; Frei in ihrem Umfeld. Dabei ist ihnen Objektivität, Reproduzierbarkeit und „return of invest“ oft ziemlich gleichgültig.  Ich nenne das mal Erfahrungswissen. Beide Richtungen – Wissenschaft und Erfahrungswissen – haben wichtige Erkenntnisse für die Menschheit geliefert. Das wird gerade an der Terra Preta sehr deutlich: Terra Preta wurde von Menschen ohne wissenschaftliche Begleitung hergestellt und doch brauchen wir heute die Wissenschaft um diese Erkenntnisse in unser Wirtschaftssystem zu integrieren. Beide Seiten haben aber auch ihr Blendwerk und ihre Fallstricke. Es muss jedoch nicht auf eine dieser Richtungen besonders herumgehackt werden, denke ich …</p>
<p>Beim Verein Wendepunktzukunft wirken beide Ansichten und Herangehensweisen neben einander und müssen immer wieder neu verhandelt werden. Das scheint mir ein guter Weg zu sein.</p>
<p>Beste Grüße</p>
<p>Daniel Oliver Habenicht</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Terra Preta, die legendäre Schwarzerde – Mythos oder Chance? von Rainer Sagawe</title>
		<link>http://wendepunktzukunft.org/2012/11/22/terra-preta-die-legenda%cc%88re-schwarzerde-mythos-oder-chance/#comment-128</link>
		<dc:creator>Rainer Sagawe</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Dec 2012 07:55:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wendepunktzukunft.org/?p=697#comment-128</guid>
		<description><![CDATA[Der Kommentar von Rainer Kluge läßt eines außer acht: Die Förderung der Lebendigkeit des Bodenlebens durch Terra Preta. David R. Montgomery beschreibt in seinem Buch &quot;Dreck, warum unsere Zivilisation den Boden unter den Füßen verliert&quot; die &quot;Herde unter der Erde&quot;.

Bakterien, Pilze und Algen; Geißeltierchen und Wimpertierchen; Rädertiere, Milben und Springschwänze; Borstenwürmer, Schnecken, Käfer, Kerbtiere, Vielfüßler und schlußendlich Zweiflügellarven und Regenwürmer beschreiben nur einen Teil dieses Kosmos unter der Erde. 

Die Förderung dieser Lebendigkeit des Bodens scheint mir das Entscheidende zu sein. Die Interaktion dieser Lebewesen untereinander und die unterschiedlichen Symbiosen mit den Pflanzen bergen das Geheimnis der Fruchtbarkeit. Wenn wir nur bei der Beschreibung der Gehalte von Kali, Phosphor und Stickstoff stehen bleiben, so lässt dies die Wirkmächtigkeit des Lebendigen im Boden außer acht.

Was da alles den Reigen des Lebens miteinander tanzt, wie die Teilnehmer dieses Mikrokosmos miteinander agieren, diese Forschungen sind mit Aufkommen des Kunstdüngers Ende der 50er Jahre eingestellt worden und werden gerade erst wieder aufgenommen.

Es soll Bakterien geben, die &quot;Klebstoffe&quot; erzeugen, die für den Zusammenhalt der Bodenkrume nützlich sind. Es soll Mikroorganismen geben, die in der Lage sind, Materie zu einer Art Holzkohle umzuwandeln. Dies könnte eine Erklärung für das Phänomen sein, dass Terra Preta nachwächst. &quot;Terra Preta muss gefüttert werden&quot;, so lautet die These. 
Ich bin davon überzeugt, dass es bei der Zusammensetzung und Besiedlung der Terra Preta eine unendliche Vielfalt von Kombinationen gibt. Die unterschiedlichsten Variationen von Zutaten nach Art und Menge erzeugen unterschiedliche Lebensbedingen unter denen sich die verschiedenen Bodenlebewesen unterschiedlich entfalten. Hinzu kommen die Wechselwirkungen mit den Haarwurzeln der jeweiligen Pflanzen. Dass Pilze und Pflanzen über symbiotische Wechselwirkungen Nährstoffe und Wasser miteinander tauschen, ist bekannt. Hinzu kommen die Ausscheidungen der Klein und Kleinstlebewesen, kann man diese als eine Art &quot;bodeninterne Düngung&quot; werten?  Welche Bodenlebewesen fangen was mit welchen Ausscheidungen an? Wer weiß etwas über die Details?

Bei aller Unterschiedlichkeit der verschiedenen Terra Preta Lebensräume scheint sich jedoch herauszukristallisieren:

1. Eine vorab stattfindende anaerobe Fermentation (saurer Bereich)  schafft gute Bedingungen für die anschließende Belebung in der aeroben Phase. 
2. Terra Preta, angewandt als 20 bis 30 cm starke Bodenart, sollte gut feucht gehalten werden
3. Terra Preta sollte &quot;gefüttert&quot; also gemulcht werden.
4. Eine Terra Preta sollte immer bepflanzt sein.

Folgt man diesen Leitplanken, erzielt man in der Regel gute Ergebnisse. Warum das so ist, wissen wir erst ansatzweise und ich wünsche mir, dass Wissenschaft und angewandte Wissenschaft uns hier demnächst mehr Erkenntnisse liefern.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kommentar von Rainer Kluge läßt eines außer acht: Die Förderung der Lebendigkeit des Bodenlebens durch Terra Preta. David R. Montgomery beschreibt in seinem Buch &#8220;Dreck, warum unsere Zivilisation den Boden unter den Füßen verliert&#8221; die &#8220;Herde unter der Erde&#8221;.</p>
<p>Bakterien, Pilze und Algen; Geißeltierchen und Wimpertierchen; Rädertiere, Milben und Springschwänze; Borstenwürmer, Schnecken, Käfer, Kerbtiere, Vielfüßler und schlußendlich Zweiflügellarven und Regenwürmer beschreiben nur einen Teil dieses Kosmos unter der Erde. </p>
<p>Die Förderung dieser Lebendigkeit des Bodens scheint mir das Entscheidende zu sein. Die Interaktion dieser Lebewesen untereinander und die unterschiedlichen Symbiosen mit den Pflanzen bergen das Geheimnis der Fruchtbarkeit. Wenn wir nur bei der Beschreibung der Gehalte von Kali, Phosphor und Stickstoff stehen bleiben, so lässt dies die Wirkmächtigkeit des Lebendigen im Boden außer acht.</p>
<p>Was da alles den Reigen des Lebens miteinander tanzt, wie die Teilnehmer dieses Mikrokosmos miteinander agieren, diese Forschungen sind mit Aufkommen des Kunstdüngers Ende der 50er Jahre eingestellt worden und werden gerade erst wieder aufgenommen.</p>
<p>Es soll Bakterien geben, die &#8220;Klebstoffe&#8221; erzeugen, die für den Zusammenhalt der Bodenkrume nützlich sind. Es soll Mikroorganismen geben, die in der Lage sind, Materie zu einer Art Holzkohle umzuwandeln. Dies könnte eine Erklärung für das Phänomen sein, dass Terra Preta nachwächst. &#8220;Terra Preta muss gefüttert werden&#8221;, so lautet die These.<br />
Ich bin davon überzeugt, dass es bei der Zusammensetzung und Besiedlung der Terra Preta eine unendliche Vielfalt von Kombinationen gibt. Die unterschiedlichsten Variationen von Zutaten nach Art und Menge erzeugen unterschiedliche Lebensbedingen unter denen sich die verschiedenen Bodenlebewesen unterschiedlich entfalten. Hinzu kommen die Wechselwirkungen mit den Haarwurzeln der jeweiligen Pflanzen. Dass Pilze und Pflanzen über symbiotische Wechselwirkungen Nährstoffe und Wasser miteinander tauschen, ist bekannt. Hinzu kommen die Ausscheidungen der Klein und Kleinstlebewesen, kann man diese als eine Art &#8220;bodeninterne Düngung&#8221; werten?  Welche Bodenlebewesen fangen was mit welchen Ausscheidungen an? Wer weiß etwas über die Details?</p>
<p>Bei aller Unterschiedlichkeit der verschiedenen Terra Preta Lebensräume scheint sich jedoch herauszukristallisieren:</p>
<p>1. Eine vorab stattfindende anaerobe Fermentation (saurer Bereich)  schafft gute Bedingungen für die anschließende Belebung in der aeroben Phase.<br />
2. Terra Preta, angewandt als 20 bis 30 cm starke Bodenart, sollte gut feucht gehalten werden<br />
3. Terra Preta sollte &#8220;gefüttert&#8221; also gemulcht werden.<br />
4. Eine Terra Preta sollte immer bepflanzt sein.</p>
<p>Folgt man diesen Leitplanken, erzielt man in der Regel gute Ergebnisse. Warum das so ist, wissen wir erst ansatzweise und ich wünsche mir, dass Wissenschaft und angewandte Wissenschaft uns hier demnächst mehr Erkenntnisse liefern.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Erkenntnisse von unserer Exkursion zu Dr. Jürgen Reckin am 28.4.2012 von Bernd Höhl</title>
		<link>http://wendepunktzukunft.org/2012/07/03/erkenntnisse-von-unserer-exkursion-zu-dr-ju%cc%88rgen-reckin-am-28-4-2012/#comment-127</link>
		<dc:creator>Bernd Höhl</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Dec 2012 23:05:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wendepunktzukunft.org/?p=600#comment-127</guid>
		<description><![CDATA[Hallo Andre, mittlerweile gibt es eine eigene Webseite von “Dr. Terra Preta” :)
Sie lautet 
www.wikipreta.org
Dort ist im Impressum eine Mail-Adresse angegeben, die dann an Dr. Reckin weitergeleitet wird.

Gruß Bernd]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Andre, mittlerweile gibt es eine eigene Webseite von “Dr. Terra Preta” <img src='http://wendepunktzukunft.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Sie lautet<br />
<a href="http://www.wikipreta.org" >http://www.wikipreta.org</a><br />
Dort ist im Impressum eine Mail-Adresse angegeben, die dann an Dr. Reckin weitergeleitet wird.</p>
<p>Gruß Bernd</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Terra Preta, die legendäre Schwarzerde – Mythos oder Chance? von Hans Söhl</title>
		<link>http://wendepunktzukunft.org/2012/11/22/terra-preta-die-legenda%cc%88re-schwarzerde-mythos-oder-chance/#comment-126</link>
		<dc:creator>Hans Söhl</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Dec 2012 14:32:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wendepunktzukunft.org/?p=697#comment-126</guid>
		<description><![CDATA[Es sind Sätze wie diese: „Es ist ja kaum mehr zu ertragen, mit welcher Inkompetenz und Naivität die “Versuchsansteller” an das Thema herangehen.“ die eine Diskussion in Frage stellen!
Eine Kritik sollte doch Sachbezogen sein und möglichst etwas Konstruktives beinhalten. Natürlich ist es wünschenswert Wissenschaftliche Grundlagen zu erarbeiten, um den Einsatz von Pflanzenkohle möglichst optimal zu gestalten. Dazu wird es nötig sein, praktische Arbeiten wissenschaftlich zu begleiten und von der gegenseitigen Belehrung abstand zu nehmen. Was nützen die besten Wissenschaftlichen Ergebnisse wenn diese in der Praxis nicht umgesetzt werden und genau so ist es für den Praktiker ab einem bestimmten Niveau nicht mehr möglich, ohne wissenschaftliche Begleitung seine Arbeiten weiter zu entwickeln.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es sind Sätze wie diese: „Es ist ja kaum mehr zu ertragen, mit welcher Inkompetenz und Naivität die “Versuchsansteller” an das Thema herangehen.“ die eine Diskussion in Frage stellen!<br />
Eine Kritik sollte doch Sachbezogen sein und möglichst etwas Konstruktives beinhalten. Natürlich ist es wünschenswert Wissenschaftliche Grundlagen zu erarbeiten, um den Einsatz von Pflanzenkohle möglichst optimal zu gestalten. Dazu wird es nötig sein, praktische Arbeiten wissenschaftlich zu begleiten und von der gegenseitigen Belehrung abstand zu nehmen. Was nützen die besten Wissenschaftlichen Ergebnisse wenn diese in der Praxis nicht umgesetzt werden und genau so ist es für den Praktiker ab einem bestimmten Niveau nicht mehr möglich, ohne wissenschaftliche Begleitung seine Arbeiten weiter zu entwickeln.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Terra Preta, die legendäre Schwarzerde – Mythos oder Chance? von Erich Grantzau</title>
		<link>http://wendepunktzukunft.org/2012/11/22/terra-preta-die-legenda%cc%88re-schwarzerde-mythos-oder-chance/#comment-123</link>
		<dc:creator>Erich Grantzau</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Nov 2012 19:58:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wendepunktzukunft.org/?p=697#comment-123</guid>
		<description><![CDATA[Prima, daß nun die Position von Marko Heckel hier auch nachzulesen ist!
Uneingeschränkte Zustimmung was die Bestrebungen von Herrn Heckel zur systematischen Recyclierung der &quot;Toiletteninhalte&quot; betrifft.
Dabei ist die Frage, wie das vor allem in den Ballungszentren zu berwerkstelligen ist, für mich nicht geklärt.
Jedenfalls halte ich es für richtungweisend, wenn die menschlichen Hinterlassenschaften nicht mehr nur und ausschließlich aus der Schadstoff- und Giftperspektive betrachtet werden.
Die schönen daten- und faktenfreien Grafiken sind jedoch nicht geeignet, die Fragen nach belegten und nachvollziehbaren Fakten in Sachen Terra preta zu beantworten.  
Erich Grantzau]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Prima, daß nun die Position von Marko Heckel hier auch nachzulesen ist!<br />
Uneingeschränkte Zustimmung was die Bestrebungen von Herrn Heckel zur systematischen Recyclierung der &#8220;Toiletteninhalte&#8221; betrifft.<br />
Dabei ist die Frage, wie das vor allem in den Ballungszentren zu berwerkstelligen ist, für mich nicht geklärt.<br />
Jedenfalls halte ich es für richtungweisend, wenn die menschlichen Hinterlassenschaften nicht mehr nur und ausschließlich aus der Schadstoff- und Giftperspektive betrachtet werden.<br />
Die schönen daten- und faktenfreien Grafiken sind jedoch nicht geeignet, die Fragen nach belegten und nachvollziehbaren Fakten in Sachen Terra preta zu beantworten.<br />
Erich Grantzau</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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