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Oya 012013

Her mit der Kohle [Oya-Artikel 01-2013]

Und dann ab damit in die Erde! Wie man Biokohle zur Verbesserung des eigenen ­Gartenbodens selbst herstellt.

von Jochen Schilk erschienen in 18/2013

Fünfzehn erwachsene Menschen stehen um zwei qualmende Blechtonnen herum, die sie mit wenigen Handgriffen zu primitiven Öfen umfunktioniert haben. Weiterlesen

WPZ Redaktion

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Besuch bei der GrünRaum Initiative in Lüneburg

Seit über einem Jahr organisiert der Verein Wendepunktzukunft Workshops und Stammtische zum Thema Humusaufbau und Humus aufbauende Anbaumethoden. Ein Schwerpunkt dieses Bereiches ist die Erforschung der Nutzungsmöglichkeiten von Pflanzenkohle. Im Amazonas-Gebiet nennt mensch diese Erde Terra Preta. In unseren Breitengraden kann mensch Terra Preta eher mit einer Bewegung in Zusammenhang bringen, denn mit einer anthropogenen Erde.

Im Zusammenhang mit dem Workcamp der lüneburger Janun-Gruppe, “ohne Geld durch die Welt” wurden wir angefragt, ob wir bei einem Aktionstag in der Lüneburger Stadtfarm und dem Permakultur ZICKENGARTEN fachliche Unterstützung bezüglich der Herstellung von Terra Preta geben könnten. Das taten wir natürlich gerne.

Am Karfreitag und am Sonntag referierte Daniel Oliver Habenicht über die Prinzipien der Terra Preta Herstellung und gab Hilfestellung beim Bau eines Terra Preta Trockenklos sowie beim Bau eines Pyrolyse-Ofens. Beides wurde weitestgehend aus recycelten Matrialien gebaut.

Die Pflanzenkohle, die jetzt im Pyrolyse-Ofen hergestellt wird, kann wunderbar für das Terra Preta Klo genutzt werden. Somit ist wieder ein Stoffstromkreislauf entstanden.

Hier sind ein paar fotographisch festgehaltene Eindrücke:

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Das sind die Versuchsfelder 2012 [aus Genfoodneindanke.de]

Auch nach dem Rückzug der BASF wird es in Deutschland 2012 noch einige Gentechnik-Versuchsfelder geben. Jörg Bergstedt hat in seinem neuesten Gentechnik-Newsletter die Flächen aufgelistet, für die noch Anbaugenehmigungen bestehen. Ob die Gentechnik-Konzerne und ihre wissenschaftlichen Hilfstruppen sie tatsächlich wahrnehmen, wird sich zeigen, wenn die jeweilige Aussaat ansteht. Drei Werktage vorher müssen die Versuche ins Standortregister eingetragen werden. Bis jetzt stehen dort nur einige Flächen, auf denen Landwirte gerne den Gentech-Mais MON810 anbauen würden. Allerdings ist unwahrscheinlich, dass der derzeit verbotene Mais wiederzugelassen wird.

weiterlesen: Genfoodneindanke

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Terra Preta, ein Thema in der Wochenzeitung: Die Zeit

Ein sehr interesanter Artikel befindet sich in der aktuellen Ausgabe der Zeit. Interessant nicht ob der neuen Informationen – das Beschriebene ist längst in der einschlägigen Szene, wie auch bei uns bekannt – sondern wegen der Art des Mediums auf dem die Informationen stehen. Eine etablierte Wochenzeitung. Ist Terra Preta somit in der “Mitte der Gesellschaft” angekommen? Wohl kaum. Eher ist es ein Schritt in Richtung Bodenkontakt. Terra Preta macht wenig Sinn ohne ein regionales Stoffstrommanagement und dem Verzicht auf Gifte in der Landwirtschaft. Und das darauf jetzt der Fokus gesetzt wird, kann nur begrüßt werden.

Der Artikel ist zu lesen und kommentieren unter: Zeitartikel

Wissenswertes zu Terra Preta gibt es im Terrapretawiki

Albrecht von Sydow

Albrecht ist Mitgründer und Vorstand des Vereins Wendepunktzukunft e.V.