Schlagworte: Terra Preta

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Buchtipp: Terra Preta – Die schwarze Revolution aus dem Regenwald

Ein Buch von Ute Scheub, Haiko Pieplow und Hans-Peter Schmidt

Schwimmende Gärten in Mexiko City, solidarische Landwirtschaft in Peking, Guerilla Gardening in Hamburg und Berlin, Klimafarming im Wallis oder Humusaufbau in der Ökoregion Kaindorf. Mit geschärften, journalistischem Handwerk und praktischer Leidenschaft zeigt Ute Scheub innbrünstig wie unterhaltsam die weltweit entstandenen Samen einer lebensfreudigen Gartenbaubewegung. Weiterlesen

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Terra Preta – was ist dran?

Eine Bestandsaufnahme

Dr. Rainer Kluge, Karlsruhe, und Dr. Jürgen Reinhold, Potsdam(1)

Die Terra Preta, die legendäre Schwarzerde der Indios aus Amazonien, beschäftigt heute engagierte Laien, Fachwissenschaftler und Medien. Sie wird seit Jahren intensiv, häufig auch kontrovers diskutiert. Befürworter glauben, mit ihr die Bodenfruchtbarkeit – im Unterschied zur konventionellen Landwirtschaft – erstmalig dauerhaft und ohne ergänzende Mineraldüngung erhalten zu können. Weiterlesen

Dr. Rainer Kluge

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Wundererde aus dem Wendland?

Nun, die Wundererde wird so schnell noch nicht aus dem Wendland kommen. Wer aber ins Wendland kam, ist Ralf Hoogestraat vom NDR. Und der hat unseren Verein im Zuge des Clima Carbo Projektes ein Jahr lang begeleitet und eine wunderschöne Reportage produziert. Wir drücken an dieser Stelle dem Ralf einen herzlichen Dank aus!

Die Reportage ist noch eine Weile über die Mediathek des NDR zu finden: hier

Und auf YouTube und in anderen Foren wird schon fleißig über den Beitrag diskutiert.

WPZ Redaktion

Trecker

Terra Preta, die legendäre Schwarzerde – Mythos oder Chance?

Die Terra Preta beschäftigt heute Medien, engagierte Laien und auch Fachwissenschaftler. Sie wird intensiv, häufig auch kontrovers diskutiert. Befürworter glauben, mit ihr die Bodenfruchtbarkeit erstmalig dauerhaft erhalten zu können. Kritiker bezweifeln das. Nun hat Dr. Jürgen Reckin, ein anerkannter Protagonist der Terra Preta, in einem aufschlussreichen Artikel über seine Erfahrungen berichtet. Dazu einige Anmerkungen und Fragen … Weiterlesen

Dr. Rainer Kluge

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Indigene Mikroorganismen für Landwirtschaft und Garten – Workshop 15.07.2012

Indigene Mikroorganismen. Im Zuge unserer regelmäßig unregelmäßigen Stammtische verdichtete sich das Bedürfnis, mehr über diese kleinen Tierchen zu erfahren, die aus unmittelbarer Umgebung gewonnen so viele Wunderwerke vollbringen sollen. Am 15.07. war dann auch endlich ein Termin gefunden um einige Geheimnisse rund um die kleine Welt zu lüften. Ich durfte vor 30 äußerst sympathischen wie interessierten Menschen im Gartower Kirchgarten über die Vermehrung und Verwendung indigener – also regionaler – Mikroorganismen berichten.

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Erkenntnisse von unserer Exkursion zu Dr. Jürgen Reckin am 28.4.2012

Einen ganzen langen sonnigen Nachmittag hatten wir Gelegenheit, bei Dr. Jürgen Reckin in Schorfheide durch den Garten zu streifen. Er zeigte uns praktisch, wie er seine Schwarzerde herstellt, und erläuterte uns außerdem einige wichtige theoretische Grundlagen bzw. Erklärungsmodelle für verschiedene ablaufende Prozesse. Beides möchte ich in diesem Dokument kurz zusammenfassen.

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Katrin Ollendorf

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Bericht vom Stammtisch in Stütensen, 21. April 2012

Im Rahmen der – nicht immer – monatlichen Stammtische organisierte Reiner von Kamen vom Bauckhof Stütensen einen Workshop zum Thema Humus, eine Chance für Klima und Erde.

Mit rund 40 Interessierten schauten wir, nach einer wunderschönen Einleitung von Herrn Kamen, Ausschnitte aus dem Film: „Humus“, präsentiert von Jakob Schererz. Er leitete auch die gefolgte Diskussion über die unterschiedlichen Möglichkeiten des Humusaufbaus. Da sich wohl hauptsächlich praktisch orientierte Menschen im Saal befanden, wurde sich angeregt und gewinnbringend ausgetauscht. Es zeigte sich, dass die Bereitschaft zu neuen Wegen, sowohl für die anwesenden Gärtner als auch für die Landwirte, erfreulich hoch ist.

Das größte Problem zeigte sich eher in der Vorstellung, Humusaufbau in den wirtschaftlichen Alltag zu integrieren. Viele Hürden müssen bis dahin noch genommen werden. Seien sie wirtschaftlich oder rechtlich. Und auch das derzeitige Wirtschaftssystem ist auf eine humusaufbauende Landwirtschaft nicht vorbereitet. Hier sollten wir verstärkt unsere Aufmerksamkeit bündeln. Auch wenn an diesem sonnigen Samstag keine Lösung für das wirtschaftliche Problem gefunden werden konnte, so wurden doch Anregungen in Richtung freiwillige CO2-Zertifikate und Erzeuger-Verbraucher-Genossenschaften (Beispiel Bremen) diskutiert. Beim nächsten Stammtisch sollten wir uns intensiver mit diesen Alternativen auseinandersetzen.

Nach der anregenden Diskussion und einer Kaffee-Pause – mit leckersten Kuchen, gespendet vom Bauckhof – berichtete Sebastian Seelig vom Projekt Clima Carbo in Gartow. Gefördert vom BMBF und durchgeführt von der UNI-Halle sowie der Pyreg GmbH, fungiert der Verein Wendepunktzukunft als Berater und Unterstützer vor Ort. Das Projekt läuft über drei Jahre. Genaueres ist auf unserer Projektseite zu erfahren.

Auch der Bauckhof hat mit seinen Experimenten bereits begonnen. Während beim Clima Carbo Projekt auf gelenkte aerobe Kompostierung nach der CMC-Methode (CMC=controlled microbial composting) gesetzt wird, verlassen sich Reiner von Kamen und seine Kollegen lieber auf die Kraft der Regenwürmer. In einer Mischung aus Mist, Dinkelspelzen und Pflanzenkohle konnte bereits eine hoffnungsvolle Entwicklung beobachtet werden. Die Vielfalt der Experimente, auch von den Gästen, lässt auf ein spannendes Jahr hoffen.

Den Abschluss des Tages bereitete eine Führung zu den Kompostflächen des Bauckhofs sowie einer Feldbegehung beim angrenzenden Feld von Klaus-Hinrich Schulz, der seine Beobachtungen mit Schwarzwasser teilen wollte. Weitere Informationen über das Schwarzwasser-Phänomen vom Landwirt Schulz können unter: Inwaquarz eingesehen werden.

Alles in allem war es ein gelungener Nachmittag. Es freut uns bei jedem Stammtisch alte Bekannte und neue Gesichter zu sehen. Es zeigt sich ein großes Interesse an den Aufgaben unserer Zeit.

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Clima Carbo – Kompostansatz

Vom Mittwoch (04.04.12) bis Donnerstag (05.04.12), unterkühlt, vom Regen durchnässt, begleitet von einem Kamerateam des NDR, setzten wir die ersten Kompostmieten für das Clima Carbo Projekt in Gartow an. Glücklicherweise wurde gerade ein Maissilo frei, sodass wir Platz an der Biogasanlage hatten um den Ansatz zu bestücken.

Abgepresster Biogas-Gärrest, Mist, Stroh, Lehm und Pflanzenkohle wurden in unterschiedlichen Varianten gemischt und zu Mieten geformt. Nach zwei umfangreichen Arbeitstagen konnten wir voll freudiger Erwartung unser Werk bestaunen. Ein weiterer Schritt in Richtung nachhaltige Zukunft …

Die ausführliche Projektbeschreibung befindet sich in unserem Projektebereich

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Besuch bei der GrünRaum Initiative in Lüneburg

Seit über einem Jahr organisiert der Verein Wendepunktzukunft Workshops und Stammtische zum Thema Humusaufbau und Humus aufbauende Anbaumethoden. Ein Schwerpunkt dieses Bereiches ist die Erforschung der Nutzungsmöglichkeiten von Pflanzenkohle. Im Amazonas-Gebiet nennt mensch diese Erde Terra Preta. In unseren Breitengraden kann mensch Terra Preta eher mit einer Bewegung in Zusammenhang bringen, denn mit einer anthropogenen Erde.

Im Zusammenhang mit dem Workcamp der lüneburger Janun-Gruppe, “ohne Geld durch die Welt” wurden wir angefragt, ob wir bei einem Aktionstag in der Lüneburger Stadtfarm und dem Permakultur ZICKENGARTEN fachliche Unterstützung bezüglich der Herstellung von Terra Preta geben könnten. Das taten wir natürlich gerne.

Am Karfreitag und am Sonntag referierte Daniel Oliver Habenicht über die Prinzipien der Terra Preta Herstellung und gab Hilfestellung beim Bau eines Terra Preta Trockenklos sowie beim Bau eines Pyrolyse-Ofens. Beides wurde weitestgehend aus recycelten Matrialien gebaut.

Die Pflanzenkohle, die jetzt im Pyrolyse-Ofen hergestellt wird, kann wunderbar für das Terra Preta Klo genutzt werden. Somit ist wieder ein Stoffstromkreislauf entstanden.

Hier sind ein paar fotographisch festgehaltene Eindrücke: